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Dulcimer Info Seiten

Beitrag von Andreas Fischer » So 19. Mär 2017, 22:13

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PeterW
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Re: Dulcimer Info Seiten

Beitrag von PeterW » Mo 20. Mär 2017, 11:19

Hallo Andreas,
danke für die Zusammenstellung. An einer Stelle muss ich allerdings korrigieren. Meine Seite war ganz sicher nicht die erste zum Thema Dulcimer. Ich erinnere mich, dass es bei meinen Anfängen die Seite von Ansgar Halfkann schon gab: http://www.dulcimerseite.de

Von "Balu der Barde" gab es eine Zeit lang eine Seite unter "dulciman.de" oder ähnlich. Die gibt es so nicht mehr, aber auf seiner Seite http://www.musikgeschichte.de/#/?page_id=469
sind seine Infos zum Thema "Dulcimer" eingeflossen.

Dann gehört natürlich die Seite von Wilfried Ulrich (mit den Infos zur Hummel) und von Dulcimus / Martin Oesterle auch dazu. Aber die beiden sind ja auch selber hier Mitglieder im neuen Dulcimerforum und können was dazu schreiben. :)

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Re: Dulcimer Info Seiten

Beitrag von Andreas Fischer » Mo 20. Mär 2017, 18:13

Ja ich bin da auf eure Kenntnisse und Links angewiesen um die Sammlung auszubauen.
Jeder der was beitragen kann, bitte posten.
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Mit besten Grüßen Andreas Fischer ;)

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ULRICUS - Wilfried Ulrich
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Re: Dulcimer Info Seiten

Beitrag von ULRICUS - Wilfried Ulrich » Sa 2. Sep 2017, 19:07

Moin,
zur Scheitholtseite bei Wikipedia muß ich folgendes anmerken:
Der Unsinn mit dem vorder- oder westasiatischem Ursprung nimmt kein Ende !!!
Die Behauptung des westasiatischen Ursprungs des Instrumentes, die 1884 von Freihold Alexis in die Welt gesetzt wurde , die 1919 / 1930 von Curt Sachs verstärkt wurde und die seit dem perpetuiert wird – besonders nochmal durch Brandlmayer 1963 - hält keiner Überprüfung stand. Brandlmayer, forderte sogar eine Forschung zur Frühwanderung in prähistorischer Zeit ! Sachs` Formulierung der „Rückzugsgebiete“ der Instrumente in Europa entlang der Nordseeküste und der Mittelgebirge intendiert eine ursprünglich große Verbreitung eines im asiatischen Ursprungsgebiet allerdings wenig vorkommenden Instrumentes (Tschat`han) eines nomadisierenden Turkvolkes. Interessanter Weise wurde bereits 1896 der asiatische Ursprung des Scheitholtes als Unsinn bezeichnet!. So nimmt es nicht Wunder, daß auf Zitherseiten im Internet die phantasierte Historie der Instrumente verbunden wird mit unscharfen Begrifflichkeiten von „wahrscheinlich, sehr wahrscheinlich, höchstwahrscheinlich, vermutlich, sicherlich, etc.“, aber auch: „… wie Wissenschaftler festgestellt haben…“.
Das Scheitholt ist eine mitteleuropäische Entwicklung aus dem mittelalterlichen Monochord. Ich habe einen Holzschnitt von 1516 aus Augsburg, der sehr schön den "missing link" darstellt. Über eine Hummel, d.h. ein Instrument mit vielen Bordunsaiten wird bereits 1508 in Köln berichtet.
Das asiatische Tscht`han welches Sachs als Urvater annimmt, das Europa überschwemmt hätte, wurde erstmalig 1895 in Berlin von der anthropologischen Gesellschaft beschrieben als ein wenig vorkommendes Instrument eines nomadisierenden Turkstammes !!!!!!!!
Ich hoffe mal, daß der Unsinn mit dieser phantastischen "Herkunft" endlich mal aufhört ! Hans Kennedy hat das bereits in einem Buch über die Zither 1896 als Unsinn beschrieben !
VO_87639_01_TschatHan_kl.jpg
Tschat`han (Museum für Völkerkunde, Wien)
Zuletzt geändert von ULRICUS - Wilfried Ulrich am So 3. Sep 2017, 11:27, insgesamt 4-mal geändert.

ULRICUS - Wilfried Ulrich
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Re: Dulcimer Info Seiten

Beitrag von ULRICUS - Wilfried Ulrich » Sa 2. Sep 2017, 19:30

Moin,
Die Wikipediaseite über den Dulcimer enthält Unsinn:
" Der Appalachian dulcimer kam im Wesentlichen mit den angelsächsischen Einwanderern aus Europa nach Amerika ..."
Bereits Jean Ritchie hat in den 1950ger Jahren festgestellt, daß es in Großbritannien keine Art von Scheitholt/Dulcimer gibt - auch nicht gegeben hat !
Die Angelsachsen haben die Fiddle rübergebracht und das Instrument, das dann "Hammered Dulcimer" genannt wurde. Hummel und Scheitholtähnliche Instrumente wurden von deutschen Auswanderern in Pensylvaia drüben gebaut, die dann durch "Wanderungsbewegungen" in den Appalachian Mountains landeten (nachdem man die dortigen Indianer zur Winterszeit auf den "Trail of tears" geschickt hatte) : 1788 Samuel Ache Scheitholt (eigenlich eine Hummel mit vielen Bordunsaiten !) im Colonial Williamsburg Museum. 1844 ähnliche Instrumente von den Mennoniten (Mercer Museum) dort bereits Zither genannt, obwohl die Instrumente die schmale Langform haben. Diese wurden zu reliösen Zwecken im Hause gespielt.

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karstilo
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Re: Dulcimer Info Seiten

Beitrag von karstilo » Mi 20. Sep 2017, 11:15

Danke Wilfried,
ich lese Deine fundierten und gut recherchierten Ausführungen immer wieder gerne und freue mich, dass Du uns daran teil haben läßt, nachdem Du Dich am Thema ausgiebig "fest gebissen" hast.
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Re: Dulcimer Info Seiten

Beitrag von Andreas Fischer » Mi 4. Okt 2017, 20:17

Hab Dank für die Informationen Wilfried.
Das ist sehr interessant.
Eventuell magst du das ja gar im Wikipedia ändern? Falls nicht verstehe ich das aber sehr gut, ich habe da auch mal etwas korrigiert und dann gab es "Rückkorrekturen" unangenehme "Diskussionen" aber ... wikipedia ist ja so gedacht dass der "Schwarm" dort seine Wissen teilt.

Nun zumindst wir hier wissen jetzt mehr ;-)
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